24.12. Frohe Weihnachten vom Jimmy

Jimmy Adventblog Impressionen

Jimmy Adventblog Impressionen

Hey Leute,

heute ist es soweit! Wir feiern Weihnachten! Dies ist der letzte Tag in meinem Adventblog. Ich danke euch allen, dass ihr mir so treu gefolgt seid und auch so manchen Kommentar zurückgepfeffert habt. :)

Heute schreibe ich mit und über Klaus-M. Schremser (wie das Bier ;) , der die Marketing-Abteilung bei Gentics gemeinsam mit Esther und Manuel leitet und auch die Finanz-Abteilung mit Rodhe und Ahmet. Naja, irgendwie ist er auch noch in den anderen Abteilungen beschäftigt, ein bissi ein Tausendsassa, der nie ruhig sitzen kann und immer was tun will.

Bei seinen Aktionen zeichnet er sich durch sein Motto “Erst schiessen, dann fragen” aus. Wenn ihr seiner Rastlosigkeit folgen wollt, dann schaut mal hierauf http://twitter.com/webcms

Wenn wir heute schon Weihnachten feiern, dann wollen wir erfahren, woher WEIHNACHTEN eigentlich kommt:

Das Wort “Weihnachten” leitet sich ab von der mittelhochdeutschen Wendung “(ze den) wîhen nahten”, “(zu den) heiligen Nächten”, also von einem Dativ Plural. Weihnachten ist das Fest der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus.

Eine Datierung des Geburtstermins Christi war mit dem Weihnachtstermin ursprünglich nicht beabsichtigt. Zunächst galt der 6. Januar (Epiphanias) als der Weihnachtstermin. Das römische Datum (s.u.) setzte sich jedoch auch im griechischsprachigen Osten durch. Die orthodoxe Kirche, die liturgisch am julianischen Kalender festhält, feiert Weihnachten derzeit am 7. Januar (greg. = 25. Dezember jul.), Epihanie am 19. Januar (greg. = 6. Januar jul.). In Anlehnung an die Feier des lateinischen sol invictus am 25. Dezember hat die Kirche (zunächst in Rom) eine Ersetzung des römischen Sonnengottes durch Christus als dem “Licht der Welt” vollzogen.

Heute wird in fast allen Ländern des westlichen Kulturkreises der 25. Dezember als Geburtstag von Jesus Christus gefeiert, in einigen, vor allem europäischen Ländern feiert man das Fest bereits am 24. Dezember (Heiliger Abend). Dieses Datum ist einerseits nahe der Wintersonnenwende, andererseits ist die Zahl 24 eine ausgezeichnete Zahl im 12er-System (zwei Dutzend).

Das ursprüngliche Weihnachtsfest als religiöses Fest wurde säkularisiert zu einem Tag für die Familie und fast überall kommerzialisiert und so zu einem Tag der Geschenke umfunktioniert. Dadurch ist das Weihnachtsgeschäft die umsatzstärkste Zeit der Wirtschaft in fast allen Bereichen geworden.

Zudem ist der Weihnachtsbrauch mit diversen Figuren verknüpft, die oft aus früheren nicht-christlichen Kulturen übernommen wurden. Während vor allem im Süddeutschen Raum das Christkind den “artigen Kindern” die Geschenke bringt, hat sich von den Amerika kommend und später auch in ganz Europa und Deutschland die Idee vom Weihnachtsmann ausgebreitet.

Zu den Weihnachtsbräuchen gehört der Weihnachtsbaum, (Christbaum). Das Grün der immergrünen Tanne symbolisiert das erwachende Leben, die Kerzen und die Wiederkehr des Lichtes und Hoffnung auf die hellere Jahreszeit. Die erste Tanne als Symbol für Weihnachten wird urkundlich erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts erwähnt.

So, das war es einmal. Ich wünsche allen ein wirklich frohes Fest und hoffe, dass sich jeder ein wenig vom zuletzt noch grossen Stress befreien kann.

FROHE WEIHNACHTEN VON JIMMY, KLAUS-M. UND DEM GESAMTEN TEAM VON GENTICS UND GETDESIGNED.

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23.12. Das Wunder Weihnachten

Mit Ahmet und seiner Geburtstagstorte

Einen Tag noch – ich kanns kaum noch erwarten mein erstes Weihnachten zu feiern. Auch meine Kollegen von Gentics und Getdesigned sind schon in Weihnachtsstimmung. Einer meiner Lieblingskollegen ist Ahmet. Obwohl noch ähnlich jung & dynamisch wie ich, ist er schon einer der vertrauenswürdige Schatzmeister von Gentics. Ausserdem hat er mir schon die besten türkischen Lokale in Wien gezeigt. Er hat heute noch einen Grund zu feiern – denn er hat heute Geburtstag, auf den wir heute  schon angestossen haben. So und hier sein Beitrag für mein Adventblog:

Das Weihnachtswunder

O Abgrund der Barmherzigkeit,
du öffnest dich zu dieser Zeit
dem Glaubensauge wieder!
Ich beuge mich, umstrahlt vom Licht,
und mit verhülltem Angesicht
anbetend vor dir nieder!

Geheimnis, unergründlich groß,
o Gottesliebe, grenzenlos,
die alles überdauert!
Das Wort ward Fleisch – die Ewigkeit
erscheint in Knechtsgestalt der Zeit,
vom Erdenweh durchschauert!

O Wundertiefen, Wunderhöh’n,
Jehovas Engelsfürsten steh’n
vor Gottes ew’gen Schranken!
Der kühnsten Geister Adlerflug
erschlafft auf dem Erforschungszug
weitspähender Gedanken!

Doch Heil! – Mir ist es offenbar,
was er den Engeln niemals war:
Ein Heiland der mich rettet!
Das ist er mir! – Auf dass er mich
durch dies Geheimnis ewiglich
an Gottes Herzen kettet!

22.12. – Jetzt wird´s romantisch

Rodhe und ich - fast im Partnerlook

Rodhe und ich - fast im Partnerlook

Rodhe arbeitet bei Gentics in der “Finanzabteilung” und sorgt bei uns mit ihren Genen aus der dominikanischen Republik für einiges an Schwung – und heute, aus besonderem privaten Anlass – auch für vorweihnachtliche Romantik. Lest selbst (ich bin leider nicht gemeint…):

Einem ganz besonderen Menschen

ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG!



Die heilige Weihnachtszeit
Ausschnitt aus dem zweiten Teil
Peter Rosegger (1843-1918)

Über der Waldlandschaft liegt eine starre, blasse Winternacht. Am Himmel steht der Mond, aber der Schnee auf den Fichtenbäumen flimmert nicht, denn der Mond und die Sterne sind durch eine matte Wolkenschicht verdeckt. In solcher Dämmerung sind die Höhenrücken und die Täler und Schluchten nur unbestimmt zu sehen, hier ragen die schwarzen Zacken der Bäume schärfer auf, weiterhin verschwimmen die Umrisse der Berge und Bäume teils in Frohlust, teils im Schleier eines sachte beginnenden Schneiens.

Durch diese Nacht zittert ein Klingen. Es kommt von allen Seiten her, es ist, als ob die Schneeflocken in der Luft klängen. Es steigt von den Tälern herauf, wo Dörfer und Kirchen stehen, es sind die Glocken der heiligen Weihnacht.

Welch eine wunderbare Erscheinung an diesem Tage! Wenn eines Tages am Himmel zwei Sonnen stehen, so ist das Wunder nicht größer, als jenes, das sich am Weihnachtsfeste vollzieht. Das ist ein Tag, an welchem von all den eigennützigen Menschen keiner an sich, jeder an andere denkt. Einer den andern mit Freuden zu überraschen, mit Gaben zu überhäufen, das ist das Ziel dieses Tages. Es ist kalter Winter, aber keinen friert, denn die Kerzen sind warm. Es gibt heimliche Arbeit Tag und Nacht, keiner ermüdet, keinen hungert, die Liebe zum Mitmenschen stärkt und sättigt alle. Es ist, als ob die Naturgesetze andere wären, und fast bangt man um das Gleichgewicht der Welt, da so plötzlich alles in Freude ist, da so plötzlich die Allgewalt der Charitas herrscht. Wenn ich am Morgen des Weihnachtsabends erwache und mein Auge auf den Christbaum fällt, der in Erwartung der nahen Jubelstunde still auf dem weiß gedeckten Tische steht, da werden mir die Augen feucht. O Weihnachtsfest, das du die Herzen der Menschen erweckest und mit himmlischem Maienhauch die Erde zum Heiligtum wandelst, sei gegrüßt! Sei gegrüßt, du göttliches, du unbegreifliches Weihnachtsfest.

Anschließend sind hier noch ein paar meine Lieblings -Weihnachtslieder.

Frohe Weihnachten

EURE RODHE

21.12. Christmas around the world

Dieser Beitrag ist vor lauter Vorweihnachtshektik fast in den Untiefen des WWWeihnachtsweb verloren gegangen. Er kommt von Lisi, die bei Gentics Junior Developer ist.

Sie steht auf Modellbau und die Big Bang Theory, dabei sieht sie überhaupt nicht geekig aus. Außerdem ist sie ein Globetrotter, wie passt denn das zusammen? Die Lisi ist also eine ganz Spezielle, und jetzt kann ich ja zugeben, dass ich ihren Beitrag extra für später aufgehoben habe. (Natürlich eine faule Ausrede. Ich schäme mich.) Lest also nun endlich auch Lisis “Türchen”:

In den letzten beiden Jahren habe ich die Advents- bzw. Weihnachtszeit in verschiedenen Ländern verbracht. Dabei habe ich einige Eindrücke gesammelt welche Bedeutung Weihnachten für andere Kulturen hat und wie sie die Vorweihnachtszeit verbringen.

Finnland

Santa Claus Home

Santa Claus Home

Hoch oben im Norden Finnlands am Polarkreis liegt die Stadt Rovaniemi – auch bekannt als die Heimatstadt des Weihnachtsmannes. Dort, im Herzen Lapplands, kann man im Santa Claus Village den Weihnachtsmann höchstpersönlich kennen lernen und ihm die Wunschliste für das nächste Weihnachtsfest überbringen. Oder bei einem seiner kleinen Helferlein im Postamt ganz besondere Weihnachtsgrüße und Postkarten verschicken. Wers noch immer nicht glaubt, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt, kann sich ja in einem Video selbst überzeugen.

Gegen die finnische Kälte hilft dann mal ein schneller Glögi. Dieser ist ähnlich unserem Glühwein, wird aber zB mit Zimt, Ingwer und Nelken gewürzt und – wie könnte es anders sein in Finnland ;) – um Vodka ergänzt. Dazu gibt es sternförmige, mit Marmelade gefüllte Blötterteigtaschen (Joulutortut). Schmecken sehr lecker und sind ganz einfach nachzumachen.

Australien

Christmas Tree in Byron Bay

Christmas Tree Byron Bay

Das Weihnachtsfest der ganz besonderen Art erlebte ich letztes Jahr. Und zwar mitten im Sommer und bei 35°C in Australien. Naja, Weihnachtsstimmung kommt bei diesen Temperaturen nicht besonders auf. ;) Der Weihnachtstag ist sehr ähnlich dem englischen Weihnachten, denn er wird am 25.12. gefeiert, meist mit kaltem Truthahn zu Mittag. Echte Weihnachtsbäume gibts verständlicherweise selten, trotzdem hängt überall künstliche Schneedekoration und Rentiere.

Auf alle Fälle waren Finnland und Australien eine interessante Erfahrung, aber Weihnachten zu Hause bei Freunden und Familie bleibt doch das Schönste. :)

Ich wünsch euch allen Hyvää Joulua! und Merry Christmas!

20.12. Advent in Bildern

Manuel hat mir ja schon einen Beitrag für mein Advent-Blog geschenkt, aber er kanns nicht lassen und hat mir noch einen geschickt, na dann stell ich ihn halt online. Als einer der wenigen Wiener hat sich Manuel über Schnee und Kälte der letzten Tage gefreut. Das hat ihm so gut gefallen, dass er heute gleich mal eine winterliche Tour mit seinem Mountainbike gemacht hat. So jetzt hier Manuels 2. Beitrag:

Nicht nur für Jimmy mach ich Adventkalender sondern auch für meine beste Freundin. Die hat dieses Jahr einen FotoMitmach-Adventkalender organisiert. Alle ihre FreundInnen haben sich einen Tag des Advents ausgesucht, und dafür ein passendes Foto gemacht und auf Flickr, der wohl bekanntesten Foto-Sharing-Plattform im Internet hochgeladen. Mein Beitrag ist das Foto für den 14.12., den ich mit Hilfe selbst gemachter Weihnachtsschokolade visualisiert habe. So genug geschrieben – hier sind alle Tage bis heute zum Ansehen …


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19.12. Keine News

Habe einen Kater, Gentics Weihnachtsfeier war … :)

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18.12. Strategisches Weihnachtsfest

Haymo als Christkind

Haymo als Christkind

“Ti amo” stammt, wenn dann aus dem Wortschatz von Haymo (Meran), unserem Südtiroler. Mit ihm habe ich schon viel unternommen, weil er ist einer, der richtig einen draufmachen kann. Daneben gehört er auch zu den Menschen, die sich richtig begeistern können und die sich Zeit nehmen, ihre Ideen visuell und emotional zu kommunizieren.

Das ist sicher auch der Grund, warum er nach fast 10 Jahren bei Gentics nun endlich dort angekommen ist, wo er immer sein wollte – im Produkt Management. Er ist DER “Produkt Experience Master”!

“Experience, experience, experience” ist alles, wenn es nach ihm geht. Er hat sich seit letztem Jahr auch dem Triathlon verschrieben, kocht mit Leidenschaft (meist italienisch) und kommt aus dem Land, nahe dem Schlaraffenland (also Südtirol).

So, aber jetzt lassen wir Haymo zu Wort kommen:

“Heute ist ein besonderer Tag! Wir haben nicht nur unsere Weihnachtsfeier, wo keiner ausser dem Klaus-M. weiss, was dort passiert, sondern wir präsentieren in unserem Gesamtfirmenmeeting auch noch die Strategie, die Gentics in Zukunft einschlagen wird. Soweit ist sicher, Gentics wird weiterhin mit Inhalten und deren Management und Visualisierung zu tun haben, aber mehr wird noch nicht verraten. Die Geschäftsleitung bereitet schon die ganze Woche nicht nur weihnachtliche Stimmung, sondern auch Präsentationen für den heutigen Tage vor.

Aber genug vom Business, hier zum Abschluss noch meine Top-5-Weihnachtsgeschenke für alle, die noch nicht wissen, was sie schenken wollen:

In dem Sinne wünsche ich euch allen “EIN FROHES FEST!

Ciao a tutti Haymo”

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17.12. Punsch für alle

Wer noch verzweifelt auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist bzw selbst dringend eine Ablenkung vom Weihnachtsstress braucht, soll doch einfach meinen Weihnachtspunschrezept ausprobieren.
Das Getränk bringt viele Freude und (innerliche) Wärme, sollte aber nicht unbedingt an unsere Kleinsten weitergereicht werden.

Lasst uns mit der Zutatenliste beginnen, für den Jimmy Punsch benötigen wir folgende Dinge:

  • 8 unbehandelte Orangen
  • 4 unbehandelte Zitronen
  • 1l Rum, 80%
  • 1/2 kg Zucker
  • 4 Säckchen Schwarztee
  • 4 Säckchen Früchtetee
  • 1l Wasser
  • 4 Zimtstangen
  • 2 Vanilleschoten
  • 4 Gewürznelken

Die Zitrusfrüchte müssen dünn geschält werden, am besten nimmt man einen Zestenreißer oder einen Schäler. (Werder Getdesigned noch Gentics, noch ich sind für körperliche Verletzungen haftbar zu machen, die bei der Verwendung zuvor genannter Geräte entstehen können) Die weiße Haut der Früchte darf nicht an den Schalen bleiben, sonst wird das Resultat geschmacklich bitter. Wir vermengen das Wasser mit den Schalen, Gewürzen und dem Zucker, und lassen den Sud langsam aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Gemisch sollte nun 15 min lang vor sich hin köcheln.

Nach der kurzen Pause lassen wir die Teesäckchen 5min lang ziehen. Inzwischen können wir die Zeit nutzen, indem wir die Zitronen und Orangen auspressen. Nun seihen wir den Sud mit Hilfe eines Siebes ab, und vermengen selbigen danach mit dem Saft und dem Rum. Nun heißt es wieder warten, den unser Gemisch muss einige Stunden lang gut durchziehen.

Bei unserer Kreation handelt es sich um eine Punschessenz, daher sollte man sie im Verhältnis 1:1 mit heißem Wasser mischen, sonst könnte es passieren, dass der Weihnachtstrubel zum Weihnachtsdesaster mit ungeahnten Konsequenzen ausartet.

In diesem Sinne, PROST!

16.12. Wo ist Weihnachten wann?

Alex, the Shark und ich planen die Weltherrschaft

Alex, the Shark und ich planen die Weltherrschaft


Alex ist einer der Gründer von Gentics und ein waschechter Salesman. Dass er im Namen der Firma oft auf Reisen ist und die ”frohe Botschaft” (Gentics für alle!) verkündet, kann man an seinem heutigen Beitrag für meinen Kalender leicht herauslesen, oder?

Und dass er über ein Allgemeinwissen verfügt, mit dem er auf jedem Parkett locker zu networken versteht, erkennt man auch…:

“Alles ist relativ” hat ein berühmter Mann festgestellt. “Das ist alles sehr kompliziert”, soll jemand in Österreich nicht ganz Unbekannter  haben. Beide haben recht wenn es um das Wo und Wann von Weihnachten geht.

Österreich ist klein, der deutschsprachige Raum größer, die EU schon sehr groß und das geographische Europa noch ein gutes Stück größer. So ist Gentics aus dem kleinen Österreich hinausgewachsen. Die Fühler wurden zuerst nach Deutschland, in die Schweiz und nach Abstechern nach Ungarn und in die USA nach Bulgarien ausgestreckt.

Im deutschsprachigen Raum, oder DACH wie die Kollegen aus dem Vertrieb sagen, viel dabei noch nicht viel auf. Gleiche Sprache, naja, fast, gleiche Gebräuche, nunja irgendwie, einige ähnliche Feiertage, und gleiche Tageszeit. Die MEZ, oder mitteleuropäische Zeit galt. Praktisch, einfach, gut.

Aber schon in Bulgarien (von den USA möchte ich garnicht sprechen) wurde es vertrackter. Slawische Sprache, kyrillische Schrift, orthodoxe Feste und eine Stunde Zeitverschiebung.  Wir hatten also mitten in Europa eine der berühmten Zeitzonen überschritten, von denen mein Freund Haymo herausgefunden hat, dass es fast 50 davon gibt, die teilweise nicht einmal 1 Stunde, sondern Viertelstundenunterschiede zur koordinierten Universalzeit UTC aufweisen.  Und was ist bitte die “koordinierte Universalzeit”?

Fragen über Fragen. Schließlich war es früher ganz einfach: 12h Mittags war dann wenn die Sonne am Höchsten stand. In den 1850er Jahren mit der Einführung der Eisenbahn kam man allerding darauf, dass die Zeit an jedem Ort anders war. Ein Fahrplan war so nicht zu machen, geschweige denn ein Kalender für in unserer heutigen Internetgesellschaft. Um 1884 wurde die Welt daher aufgeteilt.

Aufgeteilt? Ja, in ursprünglich 24 Zeitzonen zu je einer Stunde Unterschied mit Greenwich in England als Basis. Die Greenwhich Mean Time oder später UTC war geboren.

Was mich zu dem Punkt bringt, dass erstens “Alles relativ ist” – nämlich die Ortszeit zur UTC und damit auch der Zeitpunkt wann Weihnachten ist und auch wann Termine in Bulgarien stattfinden (obwohl Geschäftstermine eine eigene Relativität haben – nämlich zur Wichtigkeit des Geschäftspartners – aber das würde jetzt zuweit führen).

Zweitens ist alles sehr kompliziert, nämlich so kompliziert, dass unsere gewieften elektronischen Kalender heute noch durcheinander kommen wenn meine Kollegen die Zeitzone wechsel, Weihnachten, Sylvester und überhaupt alle Ereignisse in mehr als 200 Ländern zu einer anderen Zeit stattfinden und wir glücklich sein können, dass Europa nicht wie die USA über 6, oder Russland über 11 Zeitzonen verfügt.

Schlußendlich ist es daher wie überall, es geschieht so wie wir es uns ausmachen und die Wahrheit, wenn es die gibt, erreichen wir höchstens näherungsweise.  Ein guter Grund zu Weihnachten, oder jeder anderen Gelegenheit darüber nachzudenken ob die eigen Sicht der Dinge, nicht aus einer anderen “Zeitzone” ganz anders wirkt und was das für unser Geschäfts- und Privatleben bedeutet.

15.12. – Vanillekipferl

Wie ihr schon bemerkt habt, kann ich mich ja kaum fernhalten von diversen Süßigkeiten und Leckereien. Unser neuer Mitarbeiter bei den Entwicklern Florian verrät euch heute ein äußerst schmackhaftes Rezept von einem echten Weihnachtsklassiker – dem Vanillekpferl. Angeblich hat er das Rezept über vielen Umwegen von meiner Urgroßmutter bekommen. Wen wundert es bei der Ernährung noch dass ich so gut aussehe?

Für ca. 2 Backblech voll Kipferl benötigt ihr folgende Zutaten.

So solls aussehen

So solls aussehen wenn es fertig ist

Teig:

  • 24 dag Glattes Mehl
  • 18 dag Butter
  • 6 dag Staubzucker
  • 10 dag geriebene Haselnüsse

Zum bestreuen:

  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 15 dag Staubzucker

Und so gehts:

Zuerst das Mehl auf die Arbeitsfläche geben und mit fein geschnittenem, oder grob geriebenem Butter gut vermischen. Am besten kommt die Butter frisch aus dem Kühlschrank damit sie nicht zu weich ist. So lässt sie sich schön dünn schneiden oder reiben und gut im Teig verteilen. Anschließend kommen Staubzucker und Haselnüsse dazu. Das ganze wird zu einem festen Teig verknetet. Falls der Teig zu weich ist, kann man ihn im Kühlschrank etwas abkühlen.

Die Masse wird nun zu Schlangen mit ca. 1cm Durchmesser gerollt, zerteilt und zu schönen Kipferln geformt. Wenn der Teig dabei zerbröselt kann man alternativ zu den Schlangen einfach mit einem kleinen Löffel etwas Teig nehmen, zu einer kompakten Kugel rollen und danach zu einem Kipferl formen. Fertige legt man auf ein Backblech auf, das vorher mit Backpapier abgedeckt wurde. Beim Auflegen ruhig etwas Abstand lassen, damit sie beim Backen nicht zusammenkleben.

Nun kommen die Leckerbissen in den Ofen wo sie bei 160° für ca. 15 Minuten gebacken werden. Lieber etwas öfter nachschauen, damit sie nicht zu dunkel werden.

Den Vanillezucker und Staubzucker zum bestreuen in einer flachen Schüssel oder Pfanne gut vermischen und die etwas abgekühlten aber noch warmen Kipferl darin schwenken.

Mit Freunden bäckt sichs übrigens leichter.
Gutes Gelingen!

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